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Hilfe zum Antrag auf Landeserziehungsgeld

Hauptwohnung / gewöhnlicher Aufenthalt

Landeserziehungsgeld erhält, wer seine Hauptwohnung oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt seit mindestens zwölf Monaten vor Leistungsbeginn in Bayern hat. Erfolgte innerhalb dieses Zeitraumes der Zuzug aus Thüringen oder Sachsen nach Bayern, kann ebenfalls ein Anspruch bestehen.

Der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt einer Person richtet sich nach den tatsächlichen Verhältnissen. Einen Wohnsitz hat jemand dort, wo er seine Wohnung hat, die er regelmäßig und gewohnheitsmäßig selbst benutzt. Kurzfristige und vorübergehende Aufenthalte (z.B. Urlaub, familiäre Gründe) genügen nicht. Den gewöhnlichen Aufenthalt hat jemand dort, wo er sich unter Umständen aufhält, die erkennen lassen, dass er an diesem Ort oder in diesem Gebiet nicht nur vorübergehend verweilt. Besuchs-, Erholungs-, Kur- oder ähnliche private Aufenthalte gelten nicht. Hauptwohnung ist die Wohnung, die überwiegend genutzt wird und wo sich der Lebensmittelpunkt der Familie befindet. Bei mehreren Wohnungen ist eine Bescheinigung der zuständigen Meldebehörde vorzulegen, aus der sich ergibt, welche Wohnung seit wann die Hauptwohnung ist.


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